EINE AUFTRAGSPRODUKTION VON

       


HERGESTELLT VON

 


© 2016

DATEN

Genre: Dokumentarfilm
Spieldauer: 50’
Bild: HD1080i, 16:9
Ton: STEREO, EBU-R128
Herstellungsjahr: 2016

AUSSTRAHLUNGEN

17.02.2017, 20:15 Uhr, ORF III
17.02.2017, 22:40 Uhr, ORF III
18.02.2017, 01:40 Uhr, ORF III
 
HUGO PORTISCH
Teil 1

Aufregend war es immer

Journalist aus Leidenschaft


INHALT

Der erste Teil der biografischen Dokumentation widmet sich den Anfängen der journalistischen Laufbahn Hugo Portischs. Er erzählt über seinen familiären Hintergrund und seine persönlichen Erfahrungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Besonders prägend war für den Journalisten seine Ausbildungsreise 1950 in die USA. Sie schuf die Basis für seine beruflichen Grundsätze und löste bei ihm eine Faszination für das Land aus, die ihn lange nicht mehr loslassen sollte. Als Mitarbeiter des Informationsdienstes der Österreichischen Botschaft in New York begleitete er 1954 den österreichischen Bundeskanzler Julius Raab auf seinem USA-Besuch.
Noch während seiner Reise mit Raab bekam Portisch das Angebot beim "Neuen Kurier" zu arbeiten, wo er ab 1958 als Chefredakteur fungierte. Als der langersehnte Staatsvertrags im Jahr 1955 Realität werden sollte, war es Hugo Portisch, der gemeinsam mit Hans Dichand als erster eine Sonderausgabe mit der Schlagzeile "Österreich wird frei" druckte und sie eigenhändig am Wiener Westbahnhof verteilte.
Bereits sehr früh in seiner Karriere trat Portisch für die politische Unabhängigkeit des Journalismus ein. Höhepunkt war das von ihm initiierte Rundfunkvolksbegehren im Jahr 1964. Mehr als 830.000 Österreicher unterstützten mit ihrer Unterschrift die Forderung nach einer Entpolitisierung des Österreichischen Rundfunks – ein Ergebnis, das zu einer grundlegenden Reform des ORF unter Gerhard Bacher führte.