Das schwere Erbe - 41 Tage der Gewalt
Als das deutsche Reich am 8. Mai 1945 kapituliert, haben sich führende Nationalsozialisten der Verantwortung für diesen Krieg mit seinen Millionen Toten bereits durch Selbstmord oder Flucht entzogen.
In den letzten Wochen vor Kriegsende eskaliert die Gewalt des nationalsozialistischen Regimes. Es kommt zu Todesmärschen, Menschentreibjagden und Lynchmorden an denen sich auch die regionale Bevölkerung beteiligt. Der Film zeigt einige Beispiele, die stellvertretend für eine Vielzahl an Lynchjustizmorden und der Gewalteskalation in den letzten Tagen vor Ende des Zweiten Weltkrieges stehen. Ein dunkles Kapitel in der Geschichte, welches gerne vergessen wird. Denn die Täterinnen und Täten sind nicht (nur) irgendwelche deutsche NS-Schergen, sondern Nachbarn, Freunde und Verwandte.


