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Die Öscars
Dokumentarfilm – Kurzreihen

Die Öscars

Die dreiteilige Doku-Serie von Christian Reichhold erzählt die Geschichte des wichtigsten Filmpreises der Welt und von den Erfolgen österreichischer Filmschaffender von den Anfangsjahren Hollywoods bis heute.

Die Anfänge Der erste Teil der Trilogie widmet sich den Anfangsjahren des Oscars. Der Film erzählt von der ersten kaum fünf Minuten dauernden Verleihung 1929 im Roosevelt-Hotel und den ersten österreichischen Nominierten: Josef von Sternberg und Alexander Korda (der 1949 mit "Der dritte Mann" den heimischen Nachkriegsklassiker produzierte). Es verging so gut wie kein Jahr, in dem nicht Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold, Miklós Rózsa oder Max Steiner (zumindest) nominiert waren. Sie gelten heute als die Pioniere der Filmmusik. Der Exodus Die zweite Folge des Dreiteilers widmet sich jenen heimischen "Öscars", die in den politisch brisanten 1930er und 1940er Jahren nach Los Angeles emigrierten. Darunter Billy Wilder, Otto Preminger, Fred Zinnemann, Luise Rainer, Elisabeth Bergner, Franz Werfel, Robert Stolz und Arnold Schönberg. Viele von ihnen mussten – ob sie wollten oder nicht – beim Film arbeiten, um zu überleben. Sie alle (er)lebten Filmgeschichte zwischen Ruhm und Verzweiflung. Alles Wal(t)zer Die Erfolge österreichischer Filmschaffender seit 2007 – allen voran Christoph Waltz (2010, 2013), Stefan Ruzowitzky (2008) und Michael Haneke (2013) – führen im dritten Teil ins Hollywood der Gegenwart. Jedes Jahr wird weltweit ausführlich medial berichtet, was vor und hinter den Kulissen des prestigeträchtigsten Filmpreises der Welt passiert – eine Gratwanderung zwischen greller Marktschreierei, Aufrechterhalten einer Illusion und Würdigung echter Filmkunst.

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