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Erfinder unterm Hakenkreuz
Dokumentarfilme

Erfinder unterm Hakenkreuz

Im Umfeld der Nationalsozialisten bewegten sich eine Reihe begabter Erfinder und Pioniere, die vom Regime für seine Zwecke missbraucht wurde.

Im Umfeld der Nationalsozialisten bewegten sich eine Reihe begabter Erfinder und Pioniere, die einerseits die Möglichkeiten, die ihnen die Nazis boten, nutzten, andererseits von diesen für ihre Zwecke vereinnahmt wurden. Gunther Burstyn, Ernst Heinkel, Viktor Schauberger und Felix Wankel – sie alle hatten keine abgeschlossene universitäre Ausbildung und fanden dank ihrer mitunter abwegigen Ideen hohen Anklang bei den Nationalsozialisten. So entwickelte Heinkel u. a. das schnellste Passagierflugzeug der damaligen Zeit, Burstyn erzielte grundlegende Fortschritte in der Panzertechnik, Wankel entwarf den Wankelmotor und Schauberger versuchte sich an einem Perpetuum Mobile, das zusätzlich auch noch Energie erzeugen sollte. Nach Kriegsende blieb ein Teil von ihnen in führenden Positionen tätig, die anderen verschwanden aus der öffentlichen Wahrnehmung oder nahmen sich ob ihrer Mitverantwortung das Leben. Der Film dokumentiert das Vermächtnis dieser Wissenschafter an unsere heutige Gesellschaft und stellt die Frage nach Sinn und Unsinn, Schuld und Sühne, Genie und Wahnsinn.

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ORF III
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